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Praxis trifft Politik

Die grosse Debatte der PV-Tagung 2026 in Bern.

An den diesjährigen PV-Tagungen wurde viel diskutiert – auch auf dem Podium Praxis trifft Politik. Im Zentrum standen die Fragen: Wie kommt die Photovoltaik wieder auf den politisch gewünschten Wachstumskurs, und welche Hemmschwellen müssen dafür abgebaut werden?

BE Netz durfte mit Marius Fischer die Position der Solarbranche einbringen. Aus seiner Sicht liegen die entscheidenden Hebel in der Kommunikation, in der Systemverantwortung sowie in der Smart Energy. Gerade dort bestehen grosse Chancen, um kurz- und mittelfristig wieder auf den gewünschten Wachstumskurs zu gelangen.

Kommunikation: Wir wollen eine zielführende Kommunikation zwischen den relevanten Institutionen – Energieversorgungsunternehmen (EVU), Verteilnetzbetreiber (VNB), Politik und Branche. Schlagzeilen wie «Der Solarstrom bringt das Schweizer Netz an seine Grenzen» oder «Zu viel Solarstrom – wie weiter?» prägen derzeit die öffentliche Wahrnehmung. Der Rückgang im Markt ist jedoch nicht das Resultat physikalischer Prinzipien, sondern vor allem Ausdruck einer Verunsicherung in der Bevölkerung. Wie sagt man so schön: C’est le ton qui fait la musique.

Systemverantwortung: Die Solarbranche war noch nie so fit und dynamisch wie heute. Und 2026 soll der Anteil von 17 % Solarstrom am Schweizer Stromverbrauch geknackt werden. Wir sind auf Kurs, die strategischen Zielgrössen zu erreichen. Der starke Zubau war – und ist – absehbar. Was jedoch erheblich hinterherhinkt, sind die notwendigen marktwirtschaftlichen Anreize, um sowohl den weiteren Ausbau sicherzustellen als auch die Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosten für den Netzausbau zu reduzieren. Hierzu laden wir die VNB und EVU ihre Prioritäten auf ihre eigentlichen Aufgaben zu fokussieren und die technischen, regulatorischen und betrieblichen Voraussetzungen auf die Ziele der Energiestrategie einzulenken. Der Zubau der Photovoltaik ist von den Installateuren sichergestellt 

Strategie und Smart Energy: Dächer, Fassaden und Infrastrukturen bieten nach wie vor ein enormes ungenutztes Potenzial für die Solarenergie. Ergänzende Technologien und intelligente Systeme der Smart Energy – insbesondere Energiemanagementsysteme (EMS) und Speicherlösungen – ermöglichen sowohl den quantitativen als auch den qualitativen Zubau der Photovoltaik. Es gilt, diese Chancen clever zu nutzen, statt sie durch bürokratische Hürden auszubremsen. Gleichzeitig müssen Preisanreize seitens der VNB bis zu den Kundinnen und Kunden durchdringen können. Die neue Ära des PV-Zubaus ist eröffnet «PV meets EMS».

Bildquelle: Swissolar

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